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Version: 16.08

Filialverwaltung

Allgemein

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Lizenzpflichtiges Modul. Pro Dongel.

Die Filialverwaltung dient dem Datentransfer1 zwischen einer Zentrale und einer oder mehreren, auch geografisch voneinander getrennten, Filialen mit jeweils eigenem Programmverzeichnis. Der Austausch kann über einen gemeinsamen Netzwerkpfad, TCP/IP oder einen FileSync Service ("DropBox" etc.) erfolgen.
Beschreibung der genauen Funktionsweise im Handbuch MELZER X3000 - Kapitel - "Filialverwaltung".

Einstellungen MELZER X3000

Einstellungen welche in der Zentrale und Filiale gesetzt werden müssen.

Einstellungen Zentrale

Einstellungen welche in der "Zentrale" gesetzt werden müssen.
Im Kassenverzeichnis muss die Datei param.ini2 angepasst werden:

  • Variante: Lokaler Pfad
[FILIALVERWALTUNG-ZENTRALE]
SRVPFAD=C:\X3000\KASSE\zDaten
  • Variante: TCP/IP
    Alle CLIENTS werden für TCP/IP verfügbar gemacht.
[FILIALVERWALTUNG-ZENTRALE]
SRVPFAD=C:\X3000\KASSE\zDaten
CLIENTS=01;02
SRVPORT=4000
  • Variante: Exchange Pfad
    Alle CLIENTS werden in den Exchangepfad verschoben.
[FILIALVERWALTUNG-ZENTRALE]
SRVPFAD=C:\X3000\KASSE\zDaten
EXCHANGEPFAD=C:\Users\Benutzer\Dropbox\Exchange
rem EXCHANGEPFAD=\\Server\Freigabe

Stammdaten → Einstellungen Allgemein

  • Registerkarte "Allgemein"
    • "Betriebs- und Filialverwaltung"
      • "Filialverwaltung" - aktivieren
        • "Zentrale" - aktivieren
        • "Export" bzw. "Import"
          Gewünschte Optionen wählen, welche von der Zentrale exportiert/importiert werden sollen.

Stammdaten → Betriebe

Die Zentrale und alle Filialen als Betriebe anlegen.
Betriebsnummern 1 bis 99 möglich.

Stammdaten → Einstellungen pro Arbeitsplatz

Die in der Zentrale benötigten Arbeitsplätze anlegen.
Zusätzlich alle Arbeitsstationen anlegen, welche in den Filialen vorkommen. Es muss daher darauf geachtet werden, dass in den Filialen keine Workstation-Nummer doppelt vergeben wird. Es empfiehlt sich, die Nummern entsprechend der Filial-/Betriebsnummer zu vergeben. Im Kassenverzeichnis der Zentrale müssen demnach auch alle WS-Unterverzeichnisse vorhanden sein (zB. WS001, WS002, etc.).

Beispiel Anlegeschema:
Zentrale
(Betrieb 99)
Filiale 1
(Betrieb 1)
Filiale 2
(Betrieb 2)
WS000 - F&Z TransferWS010 - F&Z TransferWS020 - F&Z Transfer
WS001 - Kasse ZentraleWS011 - Kasse 1WS021 - Kasse 1
WS002 - Büro ZentraleWS012 - Kasse 2WS022 - Kasse 2
WS010 - Fil1 Transfer
WS011 - Fil1 Kasse 1
WS012 - Fil1 Kasse 2
WS020 - Fil2 Transfer
WS021 - Fil2 Kasse 1
WS022 - Fil2 Kasse 3
Pro Betrieb muss ein "Transferprogramm" angelegt werden, welches für den Daten import/export verantwortlich ist.
  • Registerkarte "Transfer"
    • Transferprogramm Funktion: "Filialverwaltung"
    • Spezifizierung: "Filialverwaltung Import/Export"
    • Datenübertragung:
      • Lokaler Pfad:
        Zentrale und Filiale greifen auf einen gemeinsamen Pfad zu, über den der Datenaustausch erfolgt. Es erfolgt keine Datenkomprimierung.
      Achtung - Lokaler Pfad

      Nur verwenden wenn Filiale und Zentrale auf der selben physischen Hardware laufen, ansonsten droht Datenverlust.

      • TCP/IP:
        Muss eingeschaltet werden, wenn Sich Zentrale und Filialen keinen gemeinsamen Pfad zum Datenaustausch teilen, sondern die Daten über ein eigenes Programm mittels TCP/IP übertragen werden. Dies bewirkt, dass bei Start des oben genannten Transferprogramms das Programm X3000FilialverwaltungTcp.exe automatisch mit gestartet wird. Dieses überträgt Daten von der Zentrale zu den Filialen und umgekehrt, und greift dabei ebenfalls auf das in der Datei param.ini angegebene Verzeichnis zu. Die Daten werden vor Übertragung "gezippt".
      • Exchange-Pfad:
        Der Datenaustausch erfolgt über einen Netzwerkpfad, der sowohl von der Zentrale als auch von der Filiale erreichbar ist. Der Austausch wird durch das Programm X3000FilialverwaltungExchange.exe vorgenommen, die Daten werden vor Übertragung "gezippt".
        Dieses Setting muss auch verwendet werden mit einem "FileSync Service" wie zB. "DropBox". Der Exchange Pfad, welcher in der param.ini hinterlegt wurde, muss zum Verzeichnis des FileSync Service zeigen, zB.: EXCHANGEPFAD=C:\Users\Benutzer\Dropbox\Exchange.
    • Übertragungsfenster autom. minimieren

Es wird empfohlen das "Transferprogramm" automatisch mit einem genutzten Arbeitsplatz zu starten.
Hierfür die gewünschte Workstation auswählen (WS011 in unserem Beispiel):

Nachdem alle benötigten Workstations angelegt wurden, muss die Zuordnung zum jeweiligen Betrieb erfolgen:

Stammdaten → Bediener

Ist der Bediener-Export aktiviert, wird der Bedienerstamm inkl. aller Details von der Zentrale in die Filialen exportiert.
Sollte der Bediener-Export deaktiviert sein, müssen die Bediener in den Filialen sowie in der Zentrale eindeutig angelegt werden.
Entscheidend ist die Bediener-Nr; Name ist unerheblich. Ausnahme: Chefbediener XY kann überall angelegt werden.

Beispiel Anlegeschema:
Zentrale
(Betrieb 99)
Filiale 1
(Betrieb 1)
Filiale 2
(Betrieb 2)
Nr. 1 - Bediener 1 (Z)Nr. 10 - ChefNr. 10 - Chef
Nr. 2 - Bediener 2 (Z)Nr. 11 - Bediener 1Nr. 21 - Bediener 1
Nr. 3 - Bediener 3 (Z)Nr. 12 - Bediener 2Nr. 22 - Bediener 2
Nr. 10 - ChefNr. 23 - Bediener 3
Nr. 11 - Bediener 1 (F1)
Nr. 12 - Bediener 2 (F1)
Nr. 21 - Bediener 1 (F2)
Nr. 22 - Bediener 2 (F2)
Nr. 23 - Bediener 3 (F2)

Einstellungen Filiale

Einstellungen welche in der "Filiale" gesetzt werden müssen.
Im lokalen Kassenverzeichnis muss die Datei param.ini2 angepasst werden:

  • Variante: Lokaler Pfad
[FILIALVERWALTUNG-FILIALE]
CLPFAD=C:\X3000\Filiale\fdaten;
  • Variante: TCP/IP
[FILIALVERWALTUNG-FILIALE]
CLPFAD=C:\X3000\Filiale\fdaten;
SRVIP=192.168.0.1
SRVPORT=4000
  • Variante: Exchange Pfad
[FILIALVERWALTUNG-FILIALE]
CLPFAD=C:\X3000\Filiale\fdaten;
EXCHANGEPFAD=C:\Users\Benutzer\Dropbox\Exchange
rem EXCHANGEPFAD=\\Server\Freigabe

Stammdaten → Einstellungen Allgemein

  • Registerkarte "Allgemein"
    • "Betriebs- und Filialverwaltung"
      • "Filialverwaltung" aktivieren
        • "Filiale" aktivieren
        • "Export" bzw. "Import"
          Gewünschte Optionen wählen, welche von der Zentrale exportiert/importiert werden sollen.

Stammdaten → Betriebe

Nur die eigene Betriebsnummer ist anzulegen.

Stammdaten → Einstellungen pro Arbeitsplatz

Wie in der Zentrale, muss ein Transferprogramm angelegt werden.

Stammdaten → Bediener

Ist der Bediener-Export aktiviert, wird der Bedienerstamm inkl. aller Details von der Zentrale in die Filialen exportiert.
Sollte der Bediener-Export deaktiviert sein, müssen die Bediener in den Filialen sowie in der Zentrale eindeutig angelegt werden.
Entscheidend ist die Bediener-Nr; Name ist unerheblich. Ausnahme: Chefbediener XY kann überall angelegt werden.

Footnotes

  1. Umsatzdaten, Artikel, Stornotexte, Warengruppen, Warenhauptgruppen, Rezepturen, Mix+Match Artikel, Schankzuordnungen, Karten, Bediener, Lieferanten, Gäste-/Kundenkartei, Chipgruppen & Chipdetails, Interne Konten, Lager

  2. | Parameter | Beispiel Werte | Beschreibung | Zentrale | Filiale | |---------------------------------|---------------------------------|---------------------------------------------------------|:------------:|:--------------:| | SRVPFAD= | C:\X3000\Zentrale\zDaten | Lokaler Pfad für Import/Export in der Zentrale. | ✔️ | | | CLPFAD= | C:\X3000\Filiale\fDaten | Lokaler Pfad für Import/Export in der Filiale. | | ✔️ | | SRVIP= | 192.168.0.1 | Nur bei "TCP/IP-Verbund".
    Die IP-Adresse des Servers in der Zentrale, auf dem die FilialVerwaltungTcp.exe läuft. | | ✔️ | | SRVPORT= | 4000 | Nur bei "TCP/IP-Verbund".
    Muss auf Zentrale/Filiale ident sein. | ✔️ | ✔️ | | CLIENTS= | 01;02;30 | Nur bei "TCP/IP-Verbund"/"Exchange-Pfad".
    Angeschlossene Filialen, Strichpunkt getrennt | ✔️ | | | EXCHANGEPFAD= | Variante 1:
    \\Server\Freigabe
    Variante 2:
    C:\DropBox\.. | Nur bei "Exchange-Pfad".
    Variante 1: Der Austauschordner muss in Filiale und Zentrale ident sein.
    Variante 2: Es kann auch ein FileSync Service verwendet werden (DropBox, OneDrive, GoogleDrive, etc.). | ✔️ | ✔️ | 2