Fiskaltrust Österreich
Allgemein
Alle notwendige Programme befinden sich im MELZER Partnerbereich unter Downloads/Fiskaltrust/Österreich.
Am eigenen PC installieren:
- ASignClient Setup (darf bei Kunden nicht installiert sein!)
- Fiskaltrust_fiskaltrust.signing.tools.atrust.setup.exe
Mit Kassenbetreiber abklären
- Variante (Meldungen über MELZER X3000 oder Sorglos) mit Kassenbetreiber abklären
- Richtige Email-Adresse des Kassenbetreibers abklären
- Entsprechendes Formular herunterladen und dem Kassenbetreiber mailen
- Falls der Kassenbetreiber selbst einen FinanzOnline-Zugang hat, gemeinsam mit dem Kassenbetreiber per Fernwartung einen Benutzer für Registrierkassen-Webservice anlegen. Siehe Anlage Webservice-Benutzer in Finanz Online.
Fiskaltrust.at
Einladungsemail an Kassenbetreiber
- Einsteigen als Kassenhändler
- Kassenbetreiber – Einladungen + Hinzufügen
- Stammdaten des Kassenbetreibers eintragen – speichern
- Kontakt E-Mail: email-Adresse des Kunden (für das Einladungsemail)
- E-Mail Adresse: email-Adresse des Kassenhändlers (für alle weiteren emails, die durch Fiskaltrust entstehen)
- Kassenbetreiber zuordnen
- Der Kassenbetreiber erhält ein Einladungs-email von Fiskaltrust
- Zwei Bearbeitungsmöglichkeiten:
- Email per Fernwartung zusammen mit dem Kassenbetreiber bearbeiten
- Oder Email vom Kassenbetreiber an die eigene email-Adresse weiterleiten lassen und selber bearbeiten (allerdings rechtliche Grauzone)
- Link im email anklicken
- Passwort eingeben (mind. 6 Stellen, Ziffern, Buchstaben und Sonderzeichen)
- AGB gelesen anklicken
- Ganz nach unten scrollen
- Unterschreiben
- AGB gelesen anklicken
- Speichern
- Zwei Bearbeitungsmöglichkeiten:
Stammdaten ergänzen
-
Einsteigen als Kassenhändler
-
Kassenbetreiber – Übersicht – Kassenbetreiber anklicken. Warten, bis der Name des Kassenbetreibers links oben erscheint.
-
Stammdaten
- Stammdaten ergänzen
- UID-Nummer Data Check anklicken. Falls die UID nicht zum Namen passt, wird der zu dieser UID zugehörige Name angezeigt, dieser Name muss dann oben bei „Name“ eingetragen werden
- Speichern
-
Werkzeuge
- FinanzOnline (FON) Meldungen
- „Weiterleitung“ auf „Aus“ umstellen
- Zugangsdaten NICHT eingeben, diese werden direkt in MELZER X3000 eingegeben
Fiskaltrust Dienst für die Registrierkasse erstellen
Mit Template
SmartCard programmieren, Queue und Cashbox anlegen
- Voraussetzungen:
- A.sign Client muss gestartet sein (wenn dieser gestartet ist, wird ein rotes a links neben der Uhr angezeigt)
- Fiskaltrust.signing.tools.atrust muss installiert sein
- Kartenleser muss angeschlossen sein (Karte noch nicht einlegen)
- Im Portal muss der Kassenbetreiber ausgewählt sein
- Links in der Liste unter „Konfiguration“ und „Template“ beim Template „MELZER X3000“ ganz rechts auf die zwei Pfeile klicken. Dadurch wird „Fiskaltrust.signing.tools.atrust“ gestartet. AccountId und AccessToken aus dem Portal werden automatisch in dieses Tool übertragen.
- Im „Fiskaltrust.signing.tools.atrust“ rechts neben „AccessToken“ auf den Pfeil klicken, dadurch werden die Daten laut Portal angezeigt
- Neue SmartCard einlegen, links im Menü „Neue SmartCard“ wählen
- Bezeichnung eintragen (z.B. „MELZER X3000“). Achtung: diese Bezeichnung wird auch für die Queue und Cashbox verwendet.
- „SmartCard schreiben und im fiskaltrust.Portal erstellen“ anklicken
- Die Karte wird jetzt personalisiert und ausgelesen.
- Im Portal werden beim Kassenbetreiber die Signatur-Erstellungs-Einheit, die Queue und die Cashbox angelegt.
- Für Registrierkasse wird die KassenIdentificationsNr „ftKasse1“ vergeben. Ist „ftKasse1“ bereits vergeben, so wid „ftKasse2“ angelegt.
- Falls das Übertragen in das Portal fehlschlägt:
- „Bestehende SmartCard“ anklicken
- „Auslesen und im Fiskaltrust.Portal anlegen“ anklicken
- Falls das Übertragen in das Portal fehlschlägt:
- Es werden die CashBixId und der AccessToken angezeigt
- Auf den kleinen Button unterhalb des AcessToken klicken und fertiges Zip-File herunterladen
- Beschriebene SmartCard im USB-Stick einlegen
- Mit a.sign Client prüfen, ob die SmartCard richtig programmiert wurde
Ohne Template
SmartCard programmieren
- Voraussetzungen
- A.sign Client muss gestartet sein (wenn dieser gestartet ist, wird ein rotes a links neben der Uhr angezeigt)
- Fiskaltrust.signing.tools.atrust muss installiert sein
- Kartenleser muss angeschlossen sein (Karte noch nicht einlegen)
- Im Portal muss der Kassenbetreiber ausgewählt sein
- Links in der Liste den Firmennamen des Kassenbetreibers anklicken und auf Übersicht klicken
- Bei „AccountId“ gibt es ganz rechts zwei Pfeile: diese anklicken, dadurch wird „Fiskaltrust.signing.tools.atrust“ gestartet. AccountId und AccessToken aus dem Portal werden automatisch in dieses Tool übertragen
- Im „Fiskaltrust.signing.tools.atrust“ rechts neben „AccessToken“ auf den Pfeil klicken, dadurch werden die Daten laut Portal angezeigt
- Neue SmartCard einlegen, links im Menü „Neue SmartCard“ wählen
- Bezeichnung für die Karte eintragen (z.B. „USB-Stick MELZER X3000“)
- „SmartCard schreiben und im fiskaltrust.Portal erstellen“ anklicken
- Die Karte wird jetzt personalisiert, ausgelesen und im Portal beim Kassenbetreiber gespeichert (unter Konfiguration, Signature Creation Unit)
- Falls das Übertragen in das Portal fehlschlägt:
- „Bestehende SmartCard“ anklicken
- „Auslesen und im Fiskaltrust.Portal anlegen“ anklicken
- Falls das Übertragen in das Portal fehlschlägt:
- Beschriebene SmartCard im USB-Stick einlegen
- Mit a.sign Client prüfen, ob die SmartCard richtig programmiert wurde
Signaturerstellungeinheit konfigurieren
-
USB-Stick:
- Konfiguration – Signature Creation Unit
- In der Liste bei der soeben erstellten SmartCard auf Configuration klicken
- Neben Url auf net.pipe klicken
- „Speichern und weiter“
-
Online-Signaturerstellungseinheit:
- Konfiguration – Signature Creation Unit
- In der Liste bei „Online-Signaturerstellungseinheit“ auf Bearbeiten klicken
- Mode „Backup“ einstellen
- „Speichern“
Queue erstellen und konfigurieren
-
Konfiguration – Queue + Neu anlegen
-
Beschreibung: z.B. „MELZER X3000“
-
CashBoxIdentification: z.B. „ftKasse1“ (keine Umlaute verwenden)
-
EncryptionKeyBase64 erstellen (rechts auf den Blitz klicken)
-
„Speichern“
-
Neben Url auf http klicken
-
der Eintrag auf der linken Seite kann vereinfacht werden. Dieser kann z.B. durch
http://localhost:1200/Fiskaltrustersetzt werden. Dies vereinfacht später die Prüfung auf den PCs, ob der Fiskaltrust-Dienst erreichbar ist. -
„Speichern und weiter“
-
In der Liste, bei der soeben erstellten Queue auf die linke Configuration klicken (verwendete Signaturerstellungseinheiten)
- die vorher erstellte(n) Signaturerstellungseinheit(en) anhaken
- falls noch nicht eingestellt: Online-Signaturerstellungseinheit von „Normal“ auf „Backup“ umstellen
- „Speichern und weiter“
CashBox erstellen und konfigurieren
- Konfiguration – CashBox + Hinzufügen
- Beschreibung: z.B. „MELZER X3000“
- „Speichern“
- In der Liste, bei der soeben erstellten CashBox auf „Bearbeiten per Liste“ klicken
- Unter Queues die erstellte Queue anhaken
- Unter Signaturerstellungseinheiten die erstellte(n) Signaturerstellungseinheit(en) anhaken
- „Speichern“
- „Rebuild Configuration“
- „dotnet Launcher download“
Inbetriebnahme der Registrierkasse
-
Als Registrierkasse gilt jener PC, an dem der Stick angesteckt ist, und der Fiskaltrust-Dienst installiert ist; auf diesem PC wird unter c:\ProgramData\Fiskaltrust das Datenerfassungsprotokoll geschrieben
-
Alle anderen Geräte sind Eingabestationen (Kassen, Büroplätze, Orderman)
-
Nur bei Windows XP und PosReady2009:
- Windows-Update installieren:
http://support.microsoft.com/kb/2468871
(NDP40-KB2468871-v2-x86.exe, bzw. NDP40-KB2468871-v2-x64.exe für 64bit) - Neuesten Treiber für Gemalto USB-Stick installieren. (MELZER Partnerbereich - Downloads, Fiskaltrust)
- Bekannte Probleme: Auf Grund der nachträglichen Implementierung des .net 4.0 Framework in Windows XP werden von fiskaltrust.Service Fehlermeldungen der Art „Error resolving assembly System.resources …“ ausgegeben. Diese werden auch von vielen Programmen berichtet, sind nicht zu verhindern, beeinträchtigen die ordentliche Funktion aber in keiner Weise.
- Windows-Update installieren:
-
USB-Stick an der Registrierkasse anstecken, im Gerätemanager prüfen:
- Smartcard-Leser „USB Key Smart Card Reader“
- Smartcards „Identifizierungsgerät (Microsoft generisches Profil)“
-
Letzte MELZER X3000-Programmversion einspielen
-
Rechnungsformulare müssen MRT sein, RPT ist nicht möglich
-
Falls als Rechnungsdrucker ein Nadeldrucker verwendet wird:
- Im Druckertreiber sollte nicht die niedrigste Auflösung verwendet werden, da der QR-Code unlesbar wird.
-
fiskaltrust.service.launcher.zip in den Ordner Fiskaltrust kopieren (z.B. C:\X3000\KASSE\FISKALTRUST, das Entzippen des Zip-Files ist nicht notwendig)
-
Im Kassenverzeichnis X3000FiskalTools.exe mit Administratorrechten starten
- Damit können die nötigen Einstellungen vorgenommen werden.
- „Starten“
-
Testen, ob der Dienst „Fiskaltrust“ von allen Eingabestationen erreichbar ist:
- Bei jeder Eingabestation im Internet-Explorer die ULR eingeben
- Dienst ist erreichbar: es erscheint eine Seite mit Quellcode
- Dienst ist nicht erreichbar: Am PC, an dem der Fiskaltrust-Dienst installiert ist, in der Firewall Port 1200 freischalten (genaue Firewalleinstellungen sh. weiter unten bei „Allgemeines“)
- Bei jeder Eingabestation im Internet-Explorer die ULR eingeben
-
Prüfen, ob Stick gelesen werden kann:
- Fiskaltrust-Dienst beenden
- Cmd.exe mit Administratorrechten öffnen
- Im Verzeichnis „Fiskaltrust“ test.cmd starten, dadurch sieht man, ob die Signaturerstellungseinheit gelesen wird
- Anschließend mit „Enter“ wieder beenden
- Fiskaltrust-Dienst wieder starten
-
Webservice-Zugangsdaten und UID eingeben
- Stammdaten – Einstellungen allgemein - RKSV
-
Email-Adresse(n) für Meldung von RKSV-Ausfällen und –Meldungen einstellen
- Stammdaten – Einstellungen allgemein – Email
- Button „Test“: Dadurch wird ein Testemail an alle angegeben email-Adressen gesendet
-
Inbetriebnahme
- Mit einem Chefbediener an der Kasse oder am Büroplatz anmelden
- Tisch 999999 (Tisch muss leer sein)
- Artikel Inbetriebnahme bonieren (Artikelnummer eintippen + PLU)
- Der Startbeleg wird gedruckt
- dieser muss aufbewahrt werden, kann aber jederzeit über die Rechnungskorrektur nochmals gedruckt werden
- Die Anmeldung der Signaturerstellungseinheit(en) und der Registrierkasse, sowie die Meldung des Startbelegs an FinanzOnline erfolgen automatisch. Der Status kann unter Stammdaten – Einstellungen allgemein – RKSV überprüft werden.
-
Datensicherung
-
Das Datenerfassungsprotokoll wird auf der Registrierkasse im vorher definierten Pfad mitgeschrieben (in unserem Beispiel: C:\X3000\KASSE\FISKALTRUST\SERVICE)
-
1x pro Quartal muss eine revisions sichere Datensicherung aller Dateien in die-sem Verzeichnis, die mit „.SQLITE“ enden, abgelegt werden
-
Online-Sicherung:
-
MindtimeBackup
-
-
Weiteres
Fiskaltrust-Service am Server, USB-Stick auf einem anderen PC
- Einstellungen im Fiskaltrust-Portal
- Konfiguration – Signaturerstellungseinheit:
- USB-Stick nicht auf net.pipe, sondern http einstellen
- Konfiguration – Queue
- Verwendete Signaturerstellungseinheiten
- URL laut Signaturerstellungseinheit hineinkopieren, „localhost“ durch den Computernamen des PC´s, an dem der USB-Stick an-gesteckt ist, ersetzen
- Verwendete Signaturerstellungseinheiten
- Konfiguration – Cashbox
- Cashbox für den Server erstellen (z.B. „MELZER X3000“)
- Bearbeiten per Liste
- Nur die Queue anhaken, nicht den USB-Stick
- (falls Online-Signaturerstellungseinheit vorhanden, muss diese angehakt sein)
- Rebuild Configuration
- Bearbeiten per Liste
- Cashbox für den PC, an dem der USB-Stick angesteckt ist erstellen (z.B. „MELZER X3000 SEE“)
- Bearbeiten per Liste
- Nur den USB-Stick anhaken, nicht die Queue
- Rebuild Configuration
- Bearbeiten per Liste
- Cashbox für den Server erstellen (z.B. „MELZER X3000“)
- Konfiguration – Signaturerstellungseinheit:
- Einstellungen am PC, an dem der USB-Stick angesteckt ist
- Der Fiskaltrust-Port (im Normalfall 1200) muss in der Firewall erlaubt sein
- Der PC muss vom Server aus angepingt werden können (mit Computername)
- Auf Laufwerk c ein eigenes Verzeichnis erstellen (z.B. C:\X3000\FISKALTRUST) und Fiskaltrust-Zip-File der Cashbox (in unserem Beispiel „MELZER X3000 SEE“) entzipppen
- Dienst mit „install-service.cmd“ installieren (Administratorrechte notwendig)
- Dienst starten
- Einstellungen am Server
- Der Fiskaltrust-Port (im Normalfall 1200) muss in der Firewall erlaubt sein
- Fiskaltrust-Zip-File der Cashbox (in unserem Beispiel „MELZER X3000“) in das Unterverzeichnis „Fiskaltrust“ kopieren (z.B. „C:\X3000\KASSE\FISKALTRUST“)
- Wie gewohnt mit „X3000FiskalTools.exe“ installieren und Dienst starten
Online-Sicherung des Datenerfassungsprotokolls
- Mindtime Backup
Belege
Monats-Beleg, Jahres-Beleg
- Der Monats- bzw. Jahres-Beleg wird automatisch gedruckt, sobald durch den Tagesabschluss ein neuer Monat bzw. ein neues Jahr erreicht wird. Der Jahresbeleg wird automatisch an FinanzOnline gemeldet.
Null-Beleg
- Ein Null-Beleg kann jederzeit erstellt werden (Artikel Null-Beleg bonieren)
- Notwendig ist das Erstellen eines Null-Beleges zur Wiederinbetriebnahme der Sicherheitseinrichtung, falls diese kurz nicht funktioniert hat
- Beim Tageswechsel wird automatisch ein Null-Beleg erstellt. Damit werden mehr als 48-stündige Ausfälle vermieden.
Auswertungen
- Auswertungen – Protokoll – Rechnungen – RKSV-Belege
- Rechnungskorrektur – erweiterte Kriterien – RKSV-Belege
Die genaue Beschreibung der Exporte finden Sie unter Quickstart - Finanzprüfung und Exporte
Update Fiskaltrust-Dienst
- Im Portal in der Cashbox bei „Signature Creation Unit“ und „Queue“ die neue Versionsnummer einstellen
- Rebuild Configuration
- Beim Kunden den Fiskaltrust-Dienst beenden und starten
Logbuch
- Auf c:\mfserver: RKSVxyz.LOG (xyz = Arbeitsstationsnummer)
Chipabbuchungsart „nicht abbuchen“ und „extern“
- In diesem Fall wird davon ausgegangen, dass über ein Fremdsystem fakturiert wird
- Barumsatzzähler wird nicht erhöht
- Als Rechnungsformular wird das Lieferscheinformular verwendet
Transfer.exe
-
Jede Transfer.exe prüft zu jeder vollen Stunde, ob ein Monatsbeleg oder Jahresbeleg nachgeholt werden muss, falls notwendig, wird dieser erstellt.
-
Zu jeder vollen Stunde wird außerdem geprüft, ob Belege noch nicht signiert sind (z.B. durch einen vorübergehenden Ausfall der Sicherheitseinrichtung). Diese Belege werden dann automatisch nachsigniert. Der Vorgang wird durch einen automatischen Null-Beleg abgeschlossen.
Wkcsetup (Offline-Kasse)
Nach Verwendung der Offline-Kasse werden die Daten normalerweise als „Ausfall-Nacherfassung“ in die Online-Kasse importiert. Falls es sich jedoch um eine mobile Gruppe handelt, und bewusst offline gearbeitet wird, muss im Online-Verzeichnis in der pa-ramXYZ.ini folgender Eintrag gemacht werden:
[RKSV]
KASSEOFF-HANDSCHRIFTBELEG-NACHERFASSUNG=1
Danach bei dieser Arbeitsstation wkcsetup.bat ausführen!
In diesem Fall wird als „Handschriftbeleg-Nacherfassung“ importiert. (Vgl. Erlass des BMF vom 4.8.2016, Punkt 6.7. „Leistung außerhalb der Betriebsstätte (Umsät-ze „mobiler Gruppen“, § 7 BarUV 2015)“).
Check
X3000_Service beim Programmstart und beim Start des Boniersystems (Email-Überwachung für RKSV-Ausfälle, Email-Benachrichtigung für FON-Meldungen)
- Allgemeines
- Die Email-Überwachung soll mehr als 48-stündige - und damit meldepflichtige – Ausfälle verhindern.
- Bei einem Ausfall der Signaturerstellungseinheit oder des Fiskaltrust-Dienstes wird automatisch nach einer voreingestellten Zeit ein email generiert. Diese Zeitspanne kann unter Stammdaten – Einstellungen allgemein – RKSV geändert werden.
- Der Email-Versand erfolgt durch den Dienst X3000_Service.
- Falls beim Start der Kasse, des Orderman oder der Transfer.exe dieser Dienst nicht gestartet ist, wird ebenfalls ein email generiert.
- Sollte unter Stammdaten – Einstellungen allgemein – Email – „Email Adressen für RKSV-Ausfälle bzw. -Meldungen“ kein Eintrag vorhanden sind, wird das email an office@melzer-kassen.com geschickt. Wir werden dann den entsprechenden Händler informieren.
- Für jede FinanzOnline-Meldung wird ein email generiert (Inbetriebnahme, Aus-fall, Wiederinbetriebnahme, Außerbetriebnahme, Jahresbeleg).
- Der Dienst X3000_Service wird durch „Endall.bew“ automatisch beendet.
- Falls nach einem Update vergessen wird, den Dienst wieder zu starten, erhält man beim Programmstart der Kasse sofort einen entsprechenden Hinweis.
- Installation des Dienstes X3000_Service
- RKSV_Tools.exe als Administrator starten, entsprechende Checkbox anklicken und „Starten“.
Tipp: Fall beim Installieren eine Fehlermeldung kommt:
- Mit der rechten Maustaste auf X3000_Service.exe klicken – Eigenschaften:
- Bei „Die Datei stammt von einem anderen Computer …“ auf „Zulassen“ klicken.
- RKSV_Tools.exe als Administrator starten, entsprechende Checkbox anklicken und „Starten“.
Tipp: Fall beim Installieren eine Fehlermeldung kommt:
- Einstellungen
- Stammdaten – Einstellungen allgemein
- RKSV:
- „Email senden, wenn Störung seit mind. … Stunden besteht“
- Als Standard ist zwei Stunden voreingestellt
- Email:
- „Email Adressen für RKSV-Meldungen“ eintragen
- „Email Adressen für RKSV-Ausfälle“ eintragen
- RKSV:
- Stammdaten – Einstellungen allgemein
Fiskaltrust Service beim Starten des Boniersystems
Beim ersten Start in das Boniersystem wird geprüft, ob der Fiskaltrust-Dienst gestartet ist. Die Anzahl der Versuche kann in der param.ini bzw. paramxyz.ini eingestellt werden. Falls nichts eingestellt ist, werden 10 Versuche unternommen (pro Versuch ca. 10-12 Sekunden Wartezeit).
In der param.ini oder paramXYZ.ini kann folgender Eintrag gemacht werden:
[RKSV]
CHECKSERVICEVERSUCHE=…….. (Wert 0 bis 99 ist zulässig)
Zuerst wird param.ini ausgelesen, dann paramXYZ.ini Der Eintrag in paramXYZ.ini hat daher höhere Priorität.
Meldungen
Kasse bzw. Orderman bei RKSV-Ausfällen
- Ausfall innerhalb der ersten 12 Stunden:
- Dienst ´Fiskaltrust.Service.Local.exe´ ist nicht gestartet
- Signaturerstellungseinheit temporär ausgefallen - Sobald diese wieder funktioniert, muss ein Null-Beleg erstellt werden!
- Ausfall ab 12 Stunden:
- Erste Meldung wie oben
- Zweite Meldung: „Sie haben noch xx Stunden und xx Minuten Zeit, um das Problem zu beheben – Informieren Sie dringend Ihren Händler
- Ausfall ab 48 Stunden:
- Erste Meldung: Signaturerstellungseinheit permanent (mehr als 48 Stunden) ausgefallen
- Zweite Meldung: Null-Beleg und FinanzOnline-Meldung notwendig
- Dritte Meldung: Informieren Sie dringend Ihren Händler
An FinanzOnline
-
Stammdaten – Einstellungen allgemein - RKSV
-
FinanzOnline Webservice-Zugangsdaten: „Ändern“, Daten eingeben und „Übernehmen“. Der Gültigkeit der Daten wird ge-prüft und das Ergebnis angezeigt. Achtung: „Übernehmen“ speichert die Daten nicht dauerhaft, dies erfolgt erst durch „Speichern und Schließen“. Die nachfolgend beschriebenen Aktionen können aber bereits durchgeführt werden:
-
Registrierkasse, Signaturerstellungseinheiten (SEE): „Aktualisieren“: Die Registrierkasse und alle Signaturerstellungseinheiten (SEE) werden mit jeweiligem Status aufgelistet. In jeder Zeile können mit der Pfeil-unten-Taste die historischen Ereignisse betreffend die jeweilige Kasse/ SEE angezeigt werden. Dabei wird auf Logbücher im Kassen-Unterverzeichnis „X3000_Service“ zugegriffen (.RKSV-Dateien). Ist die Registrierkasse oder eine SEE noch nicht registriert, kann dies mit dem Button „Registrieren“ erfolgen.
Die Inbetriebnahme der Registrierkasse erfolgt im Boniersystem, indem man den dafür bestimmten Artikel boniert, wodurch ein Startbeleg erstellt wird.
Ist eine Registrierkasse im Status „In_Betrieb“ oder in einem unbekannten Sta-tus (etwa wenn die Sqlite-Datei, aus der bestimmte Informationen ausgelesen werden, beschädigt ist), kann sie mit dem Button „MAB“ (manuelle Außerbe-triebnahme) außer Betrieb genommen werden. Für diesen Vorgang wird die Kassenidentifikationsnummer, sowie das Kassen-Systempasswort verlangt. Die Außerbetriebnahme auf diesem Weg ist nur für Notfälle gedacht (in der Regel, wenn die Sqlite-Datei beschädigt ist), d.h. wenn sie auf reguläre Weise nicht mehr durchführbar ist.
Die reguläre Vorgehensweise besteht darin, im Boniersystem den für die Außerbetriebnahme bestimmten Artikel zu bonieren, wodurch ein Stoppbeleg erstellt wird.Mit dem Button „FON“ (FinanzOnline Notification) können Ausfall- und Wieder-inbetriebnahme-Meldungen erstellt werden. Dafür ist die Eingabe der Kassenidentifikationsnummer, des Zeitpunkts des Ausfalls/ der Wiederinbetriebnahme, sowie des Kassen-Systempassworts erforderlich. Es handelt sich hierbei nur um eine alternative Möglichkeit, da Ausfallmeldungen von der Kasse automatisch erstellt werden, und eine Wiederinbetriebnahme im Boniersystem über die Erstellung eines Nullbelegs erfolgen kann.
-
Aktuelle FinanzOnline Meldungen: „Aktualisieren“: Es werden alle Meldungen angezeigt, die noch nicht durch den Dienst „X3000_Service“ verarbeitet wurden, entweder weil der Dienst sich gerade in einem Timeout befindet, oder die Meldung aus einem bestimmten Grund nicht verarbeitet werden kann. „Done manual“: Mit diesem Button kann eine Meldung als „manuell erledigt“ ge-kennzeichnet werden. Der Dienst unternimmt dann keinen weiteren Versuch mehr, sondern erstellt einen Logbucheintrag und löscht die Meldung.
-
FinanzOnline History: „Aktualisieren“: Alle jemals angelegten Registrierkassen und SEE werden auf-gelistet. In jeder Zeile kann mit der Pfeil-unten-Taste die jeweilige History ange-zeigt werden. Es wird dafür auf die oben erwähnten Logbücher zugegriffen.
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