Filialverwaltung
Allgemein
Lizenzpflichtiges Modul. Pro Dongel.
Die Filialverwaltung dient dem Datentransfer1 zwischen einer Zentrale und einer oder mehreren, auch geografisch voneinander getrennten, Filialen mit jeweils eigenem Programmverzeichnis. Der Austausch kann über einen gemeinsamen Netzwerkpfad, TCP/IP oder einen FileSync Service ("DropBox" etc.) erfolgen.
Beschreibung der genauen Funktionsweise im Handbuch MELZER X3000 - Kapitel - "Filialverwaltung".
Einstellungen MELZER X3000
Einstellungen welche in der Zentrale und Filiale gesetzt werden müssen.
Einstellungen Zentrale
Einstellungen welche in der "Zentrale" gesetzt werden müssen.
Im Kassenverzeichnis muss die Datei param.ini2 angepasst werden:
- Variante: Lokaler Pfad
[FILIALVERWALTUNG-ZENTRALE]
SRVPFAD=C:\X3000\KASSE\zDaten
- Variante: TCP/IP
AlleCLIENTSwerden für TCP/IP verfügbar gemacht.
[FILIALVERWALTUNG-ZENTRALE]
SRVPFAD=C:\X3000\KASSE\zDaten
CLIENTS=01;02
SRVPORT=4000
- Variante: Exchange Pfad
AlleCLIENTSwerden in den Exchangepfad verschoben.
[FILIALVERWALTUNG-ZENTRALE]
SRVPFAD=C:\X3000\KASSE\zDaten
EXCHANGEPFAD=C:\Users\Benutzer\Dropbox\Exchange
rem EXCHANGEPFAD=\\Server\Freigabe
CLIENTS=01;02
Einstellungen → Einstellungen Allgemein
- Registerkarte "Allgemein"
- "Betriebs- und Filialverwaltung"
- "Filialverwaltung" - aktivieren
- "Zentrale" - aktivieren
- "Export" bzw. "Import"
Gewünschte Optionen wählen, welche von der Zentrale exportiert/importiert werden sollen.
- "Filialverwaltung" - aktivieren
- "Betriebs- und Filialverwaltung"
Einstellungen → Betriebe
Die Zentrale und alle Filialen als Betriebe anlegen.
Betriebsnummern 1 bis 99 möglich.
Einstellungen → Einstellungen pro Arbeitsplatz
Die in der Zentrale benötigten Arbeitsplätze anlegen.
Zusätzlich alle Arbeitsstationen anlegen, welche in den Filialen vorkommen. Es muss daher darauf geachtet werden, dass in den Filialen keine Workstation-Nummer doppelt vergeben wird. Es empfiehlt sich, die Nummern entsprechend der Filial-/Betriebsnummer zu vergeben. Im Kassenverzeichnis der Zentrale müssen demnach auch alle WS-Unterverzeichnisse vorhanden sein (zB. WS001, WS002, etc.).
Beispiel Anlegeschema:
| Zentrale (Betrieb 99) | Filiale 1 (Betrieb 1) | Filiale 2 (Betrieb 2) |
|---|---|---|
| WS000 - F&Z Transfer | WS010 - F&Z Transfer | WS020 - F&Z Transfer |
| WS001 - Kasse Zentrale | WS011 - Kasse 1 | WS021 - Kasse 1 |
| WS002 - Büro Zentrale | WS012 - Kasse 2 | WS022 - Kasse 2 |
| WS010 - Fil1 Transfer | ||
| WS011 - Fil1 Kasse 1 | ||
| WS012 - Fil1 Kasse 2 | ||
| WS020 - Fil2 Transfer | ||
| WS021 - Fil2 Kasse 1 | ||
| WS022 - Fil2 Kasse 3 |
Pro Betrieb muss ein "Transferprogramm" angelegt werden, welches für den Datenimport/ -export verantwortlich ist.
- Registerkarte "Transfer"
- Transferprogramm Funktion: "Filialverwaltung"
- Spezifizierung: "Filialverwaltung Import/Export"
- Datenübertragung:
- Lokaler Pfad:
Zentrale und Filiale greifen auf einen gemeinsamen Pfad zu, über den der Datenaustausch erfolgt. Es erfolgt keine Datenkomprimierung.
Achtung - Lokaler PfadNur verwenden wenn Filiale und Zentrale auf der selben physischen Hardware laufen, ansonsten droht Datenverlust.
- TCP/IP:
Muss eingeschaltet werden, wenn Sich Zentrale und Filialen keinen gemeinsamen Pfad zum Datenaustausch teilen, sondern die Daten über ein eigenes Programm mittels TCP/IP übertragen werden. Dies bewirkt, dass bei Start des oben genannten Transferprogramms das ProgrammX3000FilialverwaltungTcp.exeautomatisch mit gestartet wird. Dieses überträgt Daten von der Zentrale zu den Filialen und umgekehrt, und greift dabei ebenfalls auf das in der Dateiparam.iniangegebene Verzeichnis zu. Die Daten werden vor Übertragung "gezippt". - Exchange-Pfad:
Der Datenaustausch erfolgt über einen Netzwerkpfad, der sowohl von der Zentrale als auch von der Filiale erreichbar ist. Der Austausch wird durch das ProgrammX3000FilialverwaltungExchange.exevorgenommen, die Daten werden vor Übertragung "gezippt".
Dieses Setting muss auch verwendet werden mit einem "FileSync Service" wie zB. "DropBox". Der Exchange Pfad, welcher in derparam.inihinterlegt wurde, muss zum Verzeichnis des FileSync Service zeigen, zB.:EXCHANGEPFAD=C:\Users\Benutzer\Dropbox\Exchange.
- Lokaler Pfad:
- Übertragungsfenster autom. minimieren
Es wird empfohlen das "Transferprogramm" automatisch mit einem genutzten Arbeitsplatz zu starten.
Hierfür die gewünschte Workstation auswählen (WS011 in unserem Beispiel):
- Registerkarte "Transfer"
- Einstellungen, wenn Arbeitsstation = Kasse, die mit Transferprogramm kommuniziert
- [Transferprogramm autom. starten](../../handbuch/einstellungen/einstellungen-pro-arbeitsplatz#externes-programm-starten: WS-Nummer des Transferprogramms eingeben (WS010 in unserem Beispiel)
- [Transferprogramm autom. starten](../../handbuch/einstellungen/einstellungen-pro-arbeitsplatz#externes-programm-starten: WS-Nummer des Transferprogramms eingeben (WS010 in unserem Beispiel)
- Einstellungen, wenn Arbeitsstation = Kasse, die mit Transferprogramm kommuniziert
Nachdem alle benötigten Workstations angelegt wurden, muss die Zuordnung zum jeweiligen Betrieb erfolgen:
- Registerkarte "Allgemein"
- "Betriebszuordnung" - jeweiligen Betrieb aus dem Dropdown-Menü wählen. (WS010 → Filiale-1, ...)
- "Betriebszuordnung" - jeweiligen Betrieb aus dem Dropdown-Menü wählen. (WS010 → Filiale-1, ...)
Stammdaten → Bediener
Ist der Bediener-Export aktiviert, wird der Bedienerstamm inkl. aller Details von der Zentrale in die Filialen exportiert.
Sollte der Bediener-Export deaktiviert sein, müssen die Bediener in den Filialen sowie in der Zentrale eindeutig angelegt werden.
Entscheidend ist die Bediener-Nr; Name ist unerheblich.
Ausnahme: Chefbediener XY kann überall angelegt werden.
Beispiel Anlegeschema:
| Zentrale (Betrieb 99) | Filiale 1 (Betrieb 1) | Filiale 2 (Betrieb 2) |
|---|---|---|
| Nr. 1 - Bediener 1 (Z) | Nr. 10 - Chef | Nr. 10 - Chef |
| Nr. 2 - Bediener 2 (Z) | Nr. 11 - Bediener 1 | Nr. 21 - Bediener 1 |
| Nr. 3 - Bediener 3 (Z) | Nr. 12 - Bediener 2 | Nr. 22 - Bediener 2 |
| Nr. 10 - Chef | Nr. 23 - Bediener 3 | |
| Nr. 11 - Bediener 1 (F1) | ||
| Nr. 12 - Bediener 2 (F1) | ||
| Nr. 21 - Bediener 1 (F2) | ||
| Nr. 22 - Bediener 2 (F2) | ||
| Nr. 23 - Bediener 3 (F2) |
Einstellungen Filiale
Einstellungen welche in der "Filiale" gesetzt werden müssen.
Im lokalen Kassenverzeichnis muss die Datei param.ini2 angepasst werden:
- Variante: Lokaler Pfad
[FILIALVERWALTUNG-FILIALE]
CLPFAD=C:\X3000\Filiale\fdaten;
- Variante: TCP/IP
[FILIALVERWALTUNG-FILIALE]
CLPFAD=C:\X3000\Filiale\fdaten;
SRVIP=192.168.0.1
SRVPORT=4000
- Variante: Exchange Pfad
[FILIALVERWALTUNG-FILIALE]
CLPFAD=C:\X3000\Filiale\fdaten;
EXCHANGEPFAD=C:\Users\Benutzer\Dropbox\Exchange
rem EXCHANGEPFAD=\\Server\Freigabe
Einstellungen → Einstellungen Allgemein
- Registerkarte "Allgemein"
- "Betriebs- und Filialverwaltung"
- "Filialverwaltung" aktivieren
- "Filiale" aktivieren
- "Export" bzw. "Import"
Gewünschte Optionen wählen, welche von der Zentrale exportiert/importiert werden sollen.
- "Filialverwaltung" aktivieren
- "Betriebs- und Filialverwaltung"
Einstellungen → Betriebe
Nur die eigene Betriebsnummer ist anzulegen.
Einstellungen → Einstellungen pro Arbeitsplatz
Wie in der Zentrale, muss ein Transferprogramm angelegt werden.
Stammdaten → Bediener
Ist der Bediener-Export aktiviert, wird der Bedienerstamm inkl. aller Details von der Zentrale in die Filialen exportiert.
Sollte der Bediener-Export deaktiviert sein, müssen die Bediener in den Filialen sowie in der Zentrale eindeutig angelegt werden.
Entscheidend ist die Bediener-Nr; Name ist unerheblich.
Ausnahme: Chefbediener XY kann überall angelegt werden.